Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Die Jahrhundertwende war eine Zeit zahlreicher Vereinsgründungen in Weilersbach – und auch anderswo. 1905 wurde ein Verein gegründet, dem das gemütliche Zusammensein ein Anliegen war.
Unter dem Namen „Frisch und Munter“ schlossen sich Männer in der Gastwirtschaft „Zur Linde“, Oberweilersbach zusammen.
Bis 1918 (Ende des 1. Weltkrieges) war Hans Dötzer 1. Vorstand, dann folgte ihm Franz Hack. Die Nachkriegsjahre waren geprägt von schmerzlichen Nachkriegsfolgen, hohe Arbeitslosigkeit, hohe Staatsverschuldung, wirtschaftlicher Niedergang und Inflation schlugen sich auch im Vereinsleben nieder.
1923 wurde Franz Gath 1. Vorstand. Unter ihm blühte der Verein wieder auf. Kurat Konrad Reichelt, von 1922 bis 1931 Seelsorger in Weilersbach, regte die Anschaffung einer Vereinsfahne an und finanzierte diese mit. 1928 wurde der Verein in „Burschen- und Männerverein“ umbenannt.
Am 28. Mai 1928 fand die erste Fahnenweihe statt. Pate stand dabei der St. Josefsverein Buckenhofen. Dankbar soll auch der Vereinswirtin, Frau Kunigunde Striegel, genannt „Hutzlas Kundl“, gedacht werden. Seit 1928 halten die Vereinsmitglieder alle Jahre am Fest des hl. Josef, am 19.3., ihren Beichttag im Kirchgang, festlichem Gottesdienst und Vereinsversammlung ab. 1934 wurden auf Grund der damaligen „braunen Verhältnisse“ alle Vereine gleichgeschaltet. Das spezielle Vereinsleben erlosch. Vereinsfahnen waren abzuliefern.
1937 wurde die Fahne durch Franz Gath, Hans Berner und Kurat Franz Häffner vor den Nationalsozialisten auf dem Kirchenboden in einem besonderen Versteck in Sicherheit gebracht. Dort blieb sic acht Jahre.
Am 19.03.1946 fand nach 12-jähriger Unterbrechung wieder der traditionelle Beichttag statt. In der Folgezeit scheint es der Verein nicht leicht gehabt zu haben. Oft wechselte die Vorstandschaft.
1955 konnte das 50. Gründungsfest zu feiern. Es geschah sehr groß und feierlich. Vorstand war Konrad Hofmann, Pate stand wieder der Buckenhofner St. Josefsverein.
1970 wurde eine neue Fahne angeschafft und geweiht. Der Verein lag in den Händen von Georg Amon, Georg Kreller, Josef Lengenfelder, Heinrich Bierfelder, Anton Lengenfelder und Ernst Schneider.
1980 wurde vom 13. bis 17.06. das 75-järige Gründungsfest unter der Schirmherrschaft von Bundestagsabgeordneten Paul Röhner gefeiert.
Das 90. jährige Gründungsfest wurde 1995 begangen. Unter der Schirmherrschaft von Männerseelsorger H. H. Prälat Hans Wich konnte die Feier mit 46 Orts- und Gastvereinen gemeinsam mit Vereins- und Festausschussvorsitzenderm Herrn Ernst Schneider durchgeführt werden.
2005 konnte das 100. Gründungsfest gefeiert werden. Ernst Schneider 1. Vorsitzender sorgte gemeinsam mit seinem Festausschuss für eine würdige Feier dieses historischen Geburtstages.
Seit dem Jahre 1981 bis zum heutigen Tag kommen gemäß der Vereinssatzung der Pfarrgemeinde viele Stiftungen zu gute. Diese Anschaffungen haben wesentlich zur Verschönerung des Kircheninnenraumes sowie des Kirchenplatzes beigetragen..
So wurde 1981 für die Angerkapelle eine Pieta mit zwei Messingleuchtern gestiftet.
1985 wurde eine Glocke zu Ehren der beiden Heiligen Josef und Joachim im St. Anna Turm aufgestellt. Am 28.07 ist das Weilersbacher Glockengeläut von 12.00 Uhr bis 12.05 im Bayerischen Rundfunk zu hören.
1990 am 25.03 wurde für die St. Anna-Säule geweiht. Diese Säule wurde vor der alten St. Anna Kirche errichtet.
1993 wurde an der Stelle der unschönen Holztür zur Verschönerung der alten St. Anna Kirche ein großes Anna-Relief eingesetzt.
Ab 1997 schlug auch am Kirchturm St. Anna Weilersbach aufgrund der Unterstützung des Vereins eine Funkuhr.
Zum Jahrtausendwechsel 2000 wurde ein Kreuz und eine Steinsockel zur Verschönerung des Kriegerdenkmals im Innenhof der Pfarrkirche errichtet.
2003 verschönerten 6 Schmiedeeiserne Leuchter den Altarraum der neuen St. Anna Kirche.
Im Jahr 2007 konnte ein kunstvoll gestaltetes Abendmahlrelief am Hauptalter der neuen St. Anna Kirche geweiht werden.
Das rege Wirken des Vereins verdient gewürdigt zu werden.
Hoffen wir, dass die Männer des St. Josefsvereins die Stürme und Widerstände der Zukunft weiterhin meistern werden und wie in den vergangenen Jahrzehnten zum Wohle unserer Wallfahrtskirche St. Anna Weilersbach beitragen können.